Swift – Die eine Programmiersprache für „alles“ ?! – Teil2

Die Evolution von Swift – the next level

Teil1

Es ist gut ein Jahr vergangen (Dezember 2015) seit Swift als Open-Source Programmiersprache das Licht der Welt(-Öffentlichkeit) erblickt hat. So finde ich, dass es mal wieder an der Zeit ist zu schauen, welche Evolution und Resultate diese recht junge Programmiersprache mittlerweile nach meiner ersten Bewertung und Prognose vom April 2016 in der Open-Source Entwickler Community gefunden hat. Um eine Sache vorweg zu nehmen: Mit Swift werden bereits produktive (Web-)Portal-Projekte umgesetzt (wie beispielsweise die Webseite des dänischen Triathlon-Events Ironman; Github-Source). So hat sich Swift tatsächlich in so kurzer Zeit von einer reinen Apple-Plattform Sprache (iOS, macOS, tvOS, watchOS) zu einem Linux-freundlichen Backend/Webframework-tauglichen Gesamtsystem entwickelt. Die aktuelle Version Swift3 genießt zudem große Kompatibilität im Segment der „kleinen ARM-Architektur Computer“ wie beispielsweise dem Raspberry Pi3 und dem dafür verfügbaren Ubuntu 16.04 als Betriebssystem; ergo die Software der Internet-Of-Things (IoT) kann ab jetzt tatsächlich ebenfalls mit dieser hochmodernen und performanten Programmiersprache entwickelt werden.

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Der Amazon Dash-Button Rev. 2 – Überraschung für Hacker und Bastler

Der Amazon Dash Button ist im Moment in aller Munde. Es gibt sehr viele Blogbeiträge und Diskussionen, was man mit diesem Teil alles anstellen kann und was es für den Handel und den Verbraucher bedeutet.

Wir wollen uns in diesem Artikel etwas genauer mit den Innereien des Button beschäftigen, um zu bewerten, was alles an Potential in diesem kleinen Stück Hardware steckt.

Es gibt im Netz einige sehr schöne Teardown-Beiträge, die wir natürlich auch studiert haben. Einer davon ist dieser. Auch hier gibt es eine sehr schöne Beschreibung der Komponenten.
In großer Erwartung haben wir also gleich begonnen, unsere neu erhaltenen Buttons zu öffnen. Der Button ist nicht ohne weiteres zu öffnen, da das Gehäuse verschweißt ist. Am einfachsten erschien es uns, den Button an den bestehenden Nähten mit einem Cutter-Messer aufzuschneiden. Ist dieser erstmal offen, müssen noch drei Torx T5 Schrauben gelöst werden und schon hält man die Platine in den Händen.

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Nach dem Öffnen kam dann gleich die erste Überraschung zum Vorschein. Die verbaute Hardware sah anders aus, als auf den bisherigen Teardown-Beschreibungen. Anscheinend hat Amazon mit den in Europa gelieferten Buttons das Hardware-Design komplett geändert. Es findet sich jetzt auch ein „Rev02“ Aufdruck auf der Platine.

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Es hat sich viel verändert am Hardware-Design. Amazon hat hier deutlich versucht, die Kosten zu reduzieren. Erstes Indiz dafür ist die normale AAA-Batterie anstelle der bisherigen Lithium Batterie in den alten Buttons. Wie lange diese wirklich hält, wird sich erst noch zeigen müssen.

Der Prozessor wurde auf einen Atmel ATSAMG55J19A-MU umgestellt. Davor kam ein STM32F205 zum Einsatz. Dazu kommt ein Atmel ATWINC1500B Wifi Chip. Der „alte“ Button wurde von einem Broadcom Chipset befeuert. Am erstaunlichsten ist, dass es auch einen Bluetooth LE Chip gibt. Hier kommt ein Cypress CYBL10563-68FNXI zum Einsatz. Der Blueooth Chip wird ja bei der heutigen Anwendung des Button nur für die Konfiguration gebraucht. Hier sind wir gespannt, ob Amazon damit zukünftig noch mehr macht.

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Die spannende Frage lautet nun, ob es gelingt den Button mit einer alternativen Software auszustatten, um ihn auch für andere Zwecke einzusetzen. Dafür haben wir die sieben Pads auf der Platine neben dem Prozessor verkabelt und mit dem JTAG Debugger verbunden.

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Gleich darauf folgt die Ernüchterung …
Das System meldet, dass der Chip gelockt ist. Amazon hat scheinbar aus den vielen Hacking-Versuchen mit dem alten Dash-Button seine Lehren gezogen und den neuen entsprechend abgesichert. Damit ist es leider nicht möglich, den Chip neu zu beschreiben oder die Firmware auszulesen.

Eine weitere Recherche im Netz brachte noch diesen spannenden Artikel zum Vorschein: http://key-basher.blogspot.de/2016/09/amazon-dash-button-version-2.html.

Er beschreibt, was wir auch schon gefunden hatten – allerdings noch eine Idee mehr. Leider stellte sich heraus, dass der Reset-Pin des Chips mit dem Masse-Pad unter dem Chip verbunden ist. Damit müsste man, um den Chip zu löschen, selbigen auslöten. Danach muss die Masseverbindung durchtrennt werden und der Chip muss wieder eingelötet werden.

Mit dieser Erkenntnis scheint es erst einmal nicht möglich, den Button mit vertretbarem Aufwand mit neuer Funktionalität zu versehen. Wir werden das weiter beobachten.

Swift – Die eine Programmiersprache für „alles“ ?! – Teil1

tl;dr

  • Swift eignet sich bereits jetzt zur Entwicklung einer produktiven verteilten mobilen Anwendung (Client-App + Backend-Webservice)
  • Proof-of-Concept Beispiel: verteilte App mit Shared Code
  • Deployment des Webservices via Docker-Container
  • Große Vorteile für Developer, DevOps, CTOs, CIOs und die zentralen Stakeholder/Kunden
  • Update: links und libraries-Empfehlungen

Apples Swift und Open Source

Im Juli 2014 hat Apple der Öffentlichkeit die neue Programmiersprache Swift vorgestellt. Zunächst wurde auf den eigenen Plattformen die Software-Entwicklung mit dieser Sprache realisiert: von der kleinen Smartwatch appleWatch (watchOS), über die Set-Top-Box appleTV (tvOS), auf ihren mobilen Geräten iPhone/iPodTouch/iPad (iOS) bis hin zu ihren Desktop-Geräten MacPro/iMac/MacBookPro/… (OSX).

Vor etwa einem halben Jahr (Dezember 2015) ging Apple dazu über, Swift als Open-Source Projekt der Öffentlichkeit bereitzustellen. Apple war mit diesem Schritt derart entschlossen und überzeugt, dass sie die Vorteile von ihrer aktuellen Programmiersprache Swift -z.B. die Flexibilität und die Skalierbarkeit (von Command-Line-Tools über Software für ‚kleine‘ embedded IoT-Geräte bis hin zu Server-Systemen und Betriebssystemen), die maschinennahe performate Ausführung  der damit erstellten Software (kompilierter/nativer Binär-Code !), sowie die modernen Features und Sprachkonstrukte- der gesamten Developer/IT-Community bereitgestellt haben wollten. Das ausgesprochene Ziel Apples: Durch die verändernden Software/IT-Anforderungen heutiger Systeme und Anwendungen, die in die Jahre gekommene native Programmiersprache C (bzw. auch C++) als de-facto-Standard mittelfristig abzulösen. Ein sehr ehrgeiziges Ziel -wie man ruhig finden darf- das nur durch Offenlegung und die Beteiligung der großen Entwickler-Community überhaupt erst machbar sein kann.

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Offline-Verfügbarkeit von Web-Apps

Der Trend hin zur Web-App und weg von nativen Apps wird auch in 2012 ein großes Thema bleiben. Ein Punkt, der bei der Konzeption und Entwicklung von Web-Apps jedoch zumeist vernachlässigt wird ist die Offline-Verfügbarkeit. Der Benutzer kann die Web-App meist im Offline-Modus erst gar nicht öffnen oder bekommt Fehler von der Browser-Engine gemeldet, wenn das Gerät während der Benutzung offline geht.

Um eine offline-taugliche Web-App zu erstellen, die mit einer nativen App mithalten kann, sollte bereits während der Planungsphase ausgearbeitet werden, welche Funktionen nur online möglich sind, welche Daten offline verfügbar sein müssen und welche optional zur Verfügung stehen können.

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